Buchtipp #9 – Johnathan Nasaw – Die Geduld der Spinne

The Toronto Sun hat über dieses Buch geschrieben: “Wenn Sie glauben, dass Hannibal Lecter ein böser Bursche ist, dann haben sie den Killer in Nasaws Roman noch nicht kennengelernt.“ Kurz gesagt: dieses Buch ist nichts für schwache Nerven.

Wie fängt es an?

Psychiaterin Irene Corgan wird damit beauftragt ein Gutachten über einen mutmaßlichen Serienmörder zu erstellen. Bereits bei der ersten Sitzung stellt sie fest, dass sie einen Mann mit einer multiplen Persönlichkeitsstörung vor sich hat. Eine dieser Persönlichkeiten ist äußerst brutal, eine andere verehrt rothaarige Frauen, eine nächste benimmt sich wie ein kleines Kind. Der Wechsel ist fließend, so dass nie klar ist, welche Persönlichkeit die Oberhand hat.

Worum geht’s?  

Dem mutmaßlichen Serienmörder, dessen richtiger Name lange nicht klar ist, gelingt die Flucht aus dem Gefängnis. Dabei schafft er es Irene Corgan als Geisel zu nehmen. Polizei und FBI wissen nicht, wo sie suchen sollen, weil sie äußert geschickt in die Irre geführt werden. FBI-Agent Ed Pender versucht seit Jahren, den Mörder zu fassen. In der Agency wird er, kurz vor der Pensionierung und wegen seines unkonventionellen Auftretens, nicht mehr ernst genommen, zumal er bei der Flucht aus dem Gefängnis anwesend war und sie nicht verhindern konnte. Deshalb kann er nicht mehr mit Unterstützung rechnen, ermittelt auf eigene Faust und gerät dabei in Lebensgefahr. Irene hat nur eine Chance, um am Leben zu bleiben. Sie muss versuchen, eine Verbindung zum Täter aufzubauen und ihm zeigen, dass es für ihn die Möglichkeit gibt, geheilt zu werden. Therapiestunden sind allerdings nicht einfach, wenn man dabei Todesangst hat…..

Wer hat es geschrieben?

Viel findet man nicht über den Autor Jonathan Nasaw heraus. Er ist Jahrgang 1947 und lebt in Kalifornien. Die meisten seiner Psychothriller sind Bestseller.

Lohnt es sich?

Unbedingt. Ab und zu passiert es mir beim Lesen, dass ich vergesse zu atmen, weil es so spannend ist. Das ist mir bei diesem Buch mehr als einmal so gegangen. Bei meiner Inhaltsangabe bin ich bewusst sehr wage geblieben, weil ich nicht zu viel verraten will. Das Buch liefert ein spannendes Psychogramm dieses Serientäters, gibt Einblicke in psychiatrische Krankheitsbilder, ohne dabei den Charakter eines Lehrbuchs zu bekommen und ist einfach unglaublich spannend. Ich mochte den Ermittler Ed Pender gerne, eigentlich ein richtig guter Kerl, aber vom Leben ordentlich gebeutelt. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich bei meinen Recherchen für diesen Blog gesehen habe, dass dieses Buch der Auftakt zu einer fünfteiligen Reihe ist, bei der Pender im Mittelpunkt steht. Die vier weiteren Teile stehen auf meiner Wunschliste jetzt sehr weit oben.

Es handelt sich um unbezahlte Werbung für dieses Buch

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