Buchtipp #2 – Hendricks/Pekkanen: Die Frau ohne Namen

436 Seiten Spannung habe ich heute für dich. Ich habe das Buch zufällig in meiner Stadtbücherei entdeckt.

Wie fängt es an? Mit einer Einladung: Frauen zwischen 18 und 32 für Ethik- und Moralstudie einer New Yorker Kapazität auf dem Gebiet der Psychiatrie gesucht.

Worum geht’s? Jessica arbeitet als Kosmetikerin in New York und da sie ihre Eltern und ihre behinderte Schwester finanziell unterstützt, ist das Geld immer knapp. Deshalb erschleicht sie sich die gut bezahlte Teilnahme an einer Studie für Ethik und Moral. Zunächst muss sie nur Fragen am Computer beantworten, bei denen sie bereits viel über sich verrät. Studienleiterin Dr. Shields wählt sie anschließend für weitere Aufgaben aus. Während Jessica denkt, es ginge weiterhin um die Studie, soll sie eigentlich für Dr. Shields herausfinden, ob deren Ehemann Thomas treu ist. Sie verstrickt sich immer mehr in diese Aufgabe, findet heraus, dass auch Thomas ein dunkles Geheimnis und eine andere Teilnehmerin der Studie Selbstmord begangen hat. Als es auch für sie gefährlich wird, versucht Jessica auszusteigen, muss aber feststellen, dass Dr. Shields bereits genug über sie weiß, um ihr das Leben zur Hölle zu machen.

Wer hat es geschrieben? „Die Frau ohne Namen“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Greer Hendricks und Sarah Pekkannen. Für die beiden Amerikanerinnen ist es das zweite gemeinsame Buch nach „Die Wahrheit über ihn“. Greer Hendricks hat Journalismus studiert und war über 20 Jahre lang Lektorin in einem Verlag. Sie lebt mit Mann und Kindern in Manhattan. Sarah Pekkannen hat als investigative Journalistin unter anderem für die Washington Post gearbeitet und bereits sieben Bücher geschrieben.

Lohnt es sich?

Das ist ein Buch für alle Thriller-Fans, die darüber hinaus auch noch ein Interesse an  Psychologie haben. Spannend, mit vielen unvorhersehbaren Wendungen und mit einer, trotz vieler Schwächen, sehr sympathischen Hauptfigur. Ich habe mit gelitten, während sie immer tiefer in den Strudel aus Abhängigkeiten gerutscht ist. Sprachlich ist es auch gut gemacht, der Schreibstil wechselt komplett, je nachdem aus wessen Perspektive erzählt wird. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich das Buch nicht mehr weglegen wollte. Auf jeden Fall habe ich mich gut unterhalten gefühlt und werde auf jeden Fall mehr vom Autorinnenduo Hendricks/Pekkanen lesen.

Es handelt sich um unbezahlte Werbung für dieses Buch.

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