Buchtipp #23 – Cecilia Ahern: Postscriptum

Bei diesem Roman unbedingt Taschentücher parat halten.

Was gibt es über dieses Buch zu sagen?

Wahrscheinlich kannst Du Dich an „PS. Ich liebe Dich“ erinnern. Anfang der 2000er kam man an diesem Buch nicht vorbei. Erfolgreich verfilmt wurde es 2007. Holly verliert damals ihren Ehemann Gerry mit gerade mal 30 Jahren an den Krebs. Er hinterlässt ihr zwölf Briefe. Ein Jahr lang erhält sie jeden Monat einen davon und kann so ganz langsam von ihm Abschied nehmen. Jetzt setzt Cecilia Ahern die Geschichte fort.

Worum geht es?

Inzwischen sind sieben Jahre vergangen. Holly hat einen neuen Freund und arbeitet im Second Hand Laden ihrer Schwester. Die veröffentlicht regelmäßig einen Podcast und bittet Holly in einer Folge über die Briefe von Gerry zu berichten. Kurze Zeit später meldet sich eine Gruppe von fünf totkranken Menschen bei Holly. Sie alle bitten um Unterstützung dabei, sich von ihren Liebsten zu verabschieden. Holly sträubt sich, weil sie genug andere Baustellen im Leben hat und nicht möchte, dass alle Emotionen wieder hochkommen. Schließlich gibt sie sich einen Ruck und stürzt sich mit ganzem Herzen auf die neue Aufgabe. 

Der Autor

Cecilia Ahern wurde 1981 in Dublin geboren, wo sie auch heute noch mit Mann und drei Kindern lebt. Sie hat Journalismus und Medienkommunikation studiert. „PS. Ich liebe Dich“ war ihr erster Roman und wurde gleich in 50 Länder verkauft. Inzwischen stehen 25 Millionen verkaufte Bücher und 100 Millionen Fernseh- und Kinozuschauer, die die Verfilmungen gesehen haben, zu Buche. In ihren Romanen geht es meistens um Verlust und persönliches Scheitern.

Meine Bewertung

Mit ihren Themen bewegt sich Cecilia Ahern auf einem sehr schmalen Grat. Die Gefahr, in den Kitsch abzurutschen, ist riesig. In diesem Buch schafft sie es – wieder einmal – sehr elegant, diese Grenze nicht zu überschreiten. In der Nachfolgegeschichte geht sie auf humorvolle Weise mit dem Thema Tod um. Es ist (be)rührend und hat bei mir ein paar Tränchen kullern lassen, aber auf eine angenehme Art. Ich habe mich dabei wohl gefühlt. Es ist schön, einen neuen Blick auf das Sterben zu bekommen und ich glaube, jeder der dieses Buch liest, wird sich überlegen, was er oder sie irgendwann einmal hinterlassen wird.

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